Wegen den reichen und hochwertigen Eisenvorkommen waren die Julischen Alpen für beinahe 3.000 Jahre ein strategisch äußerst wichtiges Gebiet. Das Hüttenwesen wurde bereits in der Eisenzeit (800 Jahre v. Chr.) erwähnt, seinen Höhepunkt erreichte es in der Römerzeit sowie im Mittelalter. In der Eisenzeit und der Antike war Bohinj das wichtigste und bekannteste Zentrum, weniger erforscht ist die Bedeutung Bleds.
Bled und Bohinj bezogen ihr Eisenvorkommen aus dem Gebiet der Hochalpen rund um Pokljuka, Gorjuše, Vogel, das Voje-Tal, Klek, Lipanca, Zgornja Krma und Mežakla. Die Spuren des antiken und mittelalterlichen Bergbaus sind heute noch sichtbar: auf einigen Almen finden sich typische flache Gruben, hoch über der Baumgrenze sind Reste von gepflasterten Wegen erhalten, über welche das Erz zu den Schmelzöfen im Tal transportiert wurde.
An den Bergbau und das Hüttenwesen in Trenta, erinnern tiefe Stollen in den Bergen Srednjica, Mojstrovka und Prisank.
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Ein Fotomosaik des Nationalparks Triglav vom Flickr Photoportal.